Der Positionierungstest
Jede Aussage über Ihr Unternehmen bekommt eine einfache Prüfung: Könnte Ihr direkter Wettbewerber dasselbe behaupten, ohne zu lügen. Wenn ja, ist es keine Position. Was übrig bleibt, ist meist wenig und dafür brauchbar.
Markenstrategie klingt nach Konzernthema und ist gerade für kleinere Unternehmen entscheidend. Wer alles für alle anbietet, ist für niemanden die erste Wahl und konkurriert am Ende nur über den Preis. Eine Position zu beziehen heißt, bestimmte Kunden und bestimmte Aufträge bewusst nicht zu bedienen.
Genau daran scheitern die meisten Positionierungsversuche. Sie enden bei Formulierungen wie Qualität, Zuverlässigkeit und Kundennähe — Selbstverständlichkeiten, die jeder Wettbewerber ebenfalls behauptet und die deshalb nichts unterscheiden.
Jede Aussage über Ihr Unternehmen bekommt eine einfache Prüfung: Könnte Ihr direkter Wettbewerber dasselbe behaupten, ohne zu lügen. Wenn ja, ist es keine Position. Was übrig bleibt, ist meist wenig und dafür brauchbar.
Aus der Position wird ein Markenkern: ein Satz, der die Rolle Ihres Unternehmens für seine Kundschaft beschreibt. Dazu drei bis fünf Belege — Tatsachen aus dem Betrieb, die das stützen. Ein Kern ohne Belege ist Wunschdenken und wird im Vertrieb sofort entlarvt.
Eine Position hat Konsequenzen: für die Preisgestaltung, für das Leistungsangebot, manchmal für die Kundenauswahl. Wir machen diese Konsequenzen vorher sichtbar, damit die Strategie nicht ein Papier bleibt, das dem Alltag widerspricht.
Start-ups, Mittelstand, Konzerne. Bei uns landet jeder, der keinen Bock auf langweilig hat.
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